Computerforensik
Die Forensik besteht aus 4 Untergebieten: Rechtsmedizin, forensische Psychiatrie und Psychologie, Ballistik und Computerforensik. In der Forensik werden systematisch kriminelle Handlungen identifiziert, ausgeschlossen, analysiert und rekonstruiert.
Die Computerforensik, auch IT-Forensik bzw. Digitale Forensik genannt, befasst sich mit der Beweismittelsicherung unerlaubter Handlungen. Dabei geht es um die Erfassung, die Analyse, die Auswertung und der gerichtsverwertbaren Aufbereitung von digitalen Spuren in Computersystemen.
Die Ziele der Computerforensik sind die Identifikation des Angreifers oder Verursachers, das Erkennen der Methode, welche dem Täter seine Handlung erlaubte, die Ermittlung des entstandenen Schadens bzw. des erlangten Datenumfanges sowie die Sicherung der Beweise zur Weiterführung des juristischen Verfahrens.
Tätigkeitsfelder der Computerforensik
- Strafbare Handlungen wie Wirtschaftskriminalität, Computersabotage, Computerspionage, Computerbetrug bzw. Betrug mit dem Computer als Hilfsmittel
- Anfertigung, Handel, Besitz und Weitergabe von verbotenen pornographischen Darstellungen
- Betriebsinterne "Unregelmäßigkeiten"
- Entlastung zu Unrecht beschuldigter Personen
- Private Ermittlungen
